About St. Peter und Paul

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Die Kindertagesstätte St. Maria feierte

Am Sonntag den 10. Juni 2018 feierten die Kinder der Kindertagesstätte zusammen mit ihren Erzieherinnen und vielen Gästen ihr alljährliches Kita-Fest.
Dieses Jahr stand das Fest unter dem Thema: „Gott hat die Welt so schön gemacht“. Die Kinder stellten die einzelnen Schöpfungstage auf unterschiedlichste Art und Weise dar und steckten alle Gäste mit ihrer Begeisterung und Freude an. Im Anschluss an das Spiel konnten die Kinder an verschiedenen Bastelaktionen teilnehmen, sich schminken lassen, oder Lose kaufen für die Tombola.
Die Tombola wurde vom Elternbeirat organisiert. Viele tolle Preise gab es zu gewinnen, die sowohl von vielen Firmen, wie auch von Eltern und Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurden.
Dafür allen ein herzliches Dankeschön. Bei Kaffee und Kuchen verbrachte Groß und Klein einen gemütlichen Nachmittag in unserem schönen Garten. Um 16.30 Uhr war dann der gemeinsame Abschluss unseres Festes. Mit einem gemeinsamen Singen von Kindern und Eltern, unter der Leitung des Carusos-Beauftragten Herrn Grimminger, endete das Fest. Allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, ein herzliches „Dankeschön“.

 

Die Kindertagesstätte St. Maria feierte 2018-07-05T23:21:54+00:00

Ein Fest zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus in Lauchheim

Mit einem Festgottesdienst hat die katholische Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus in Lauchheim ihr Patrozinium begangen. Von Petrus, dem Fels mit dem Schlüssel zum Himmel, und Paulus, dem Missionar der Völker, war von Pfarrer Dr. Pius Adiele zu hören. Sein rotes Gewand galt als Zeichen des Gedenkens an die toten Kirchenheiligen. „Beide waren schwach – beiden wurde vergeben“, sagte Adiele. Umrahmt wurde die Messe vom Kirchenchor. Ein Dämmerschoppen vor dem Alten Pfarrhaus schloss sich an. Dieser war gut besucht. Mittendrin, wie unser Foto zeigt, Pfarrer Dr. Pius Adiele (links), der sich immer wieder gerne mit seinen Gemeindemitgliedern austauscht.

Text/Foto: Doris Weber

© Schwäbische Post 03.07.2018 18:47

 

Ein Fest zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus in Lauchheim 2018-07-05T23:09:26+00:00

Openair-Hüttengottesdienst

Im Rahmen der Aktion „Kirche am Ort“ gestaltete die katholische Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus am Samstag, 9. Juni 2018 einen Openair- Hüttengottesdienst an der Hütte am Karra. Eingebunden in die Organisation und Durchführung waren die Jugendhütten Lauchheims Karra, Klärwägele und Wiesenwägele. Maßgebliche Unterstützung erfuhren die Durchführenden von Bürgermeisterin Andrea Schnele. „Der Kirchengemeinderat und ich haben uns überlegt, an welchem Ort der Stadt wir die Jugendlichen erreichen können. So bin ich heute zum ersten Mal hier auf diesem Platz.“ Mit diesen Worten leitete Pfarrer Dr. Pius Adiele seine Predigt ein. Anschließend sprach er zum Thema „Enjoy and Pray“. Erst solle man genießen und feiern, dann aber dürfe man das Gebet nicht vergessen. Auf ihren Smartphones haben die Menschen Apps, um Verbindungen herzustellen. Die direkte App zu Gott ist das Gebet. Den Gottesdienst begleitete die Band Carpe Diem mit ausgesuchten Liedern. Für das leibliche Wohl sorgten die dafür bestens vorbereiteten Hütten.

Der Erlös in Höhe von 1.300 € ging jeweils zur Hälfte an die beiden Projekte SOLIDARITÄT MNERO e.V. von Dr. Friedhelm Bernreiter und an VIVA CON AGUA, einem gemeinnützigen Verein, der sich für sauberes Trinkwasser in der ganzen Welt einsetzt. Bei der Scheckübergabe am 26. Juni 2018 bedankte sich Dr. Bernreiter dafür, dass er ein Begünstigter dieser bedeutenden Summe sei. Thomas Schmid vom Kirchengemeinderat und Bürgermeisterin Andrea Schnele sprachen den Hütten Dank für ihren lobenswerten Teamgeist aus, dieser war die Voraussetzung für diesen tollen Abend und das herausragende Spendenergebnis. Die Stadt könne stolz auf ihre jungen Menschen sein.

 

 

Openair-Hüttengottesdienst 2018-07-05T23:02:25+00:00

Hochfest Fronleichnam in Lauchheim

Fronleichnam zählt neben dem Zapfenstreich an dessen Vorabend und dem Stadtfeiertag zu den ganz besonderen alljährlichen Tagen in unserer Stadt. Die kirchliche und weltliche Traditionen haben sich hier in Lauchheim – der kleinsten aber schönsten Stadt im Ostalbkreis – so Bürgermeisterin Andrea Schnele – eng verbunden. Bereits früh um 6:00 Uhr wird die Bürgerschaft von drei Böllerschüssen durch die Bürgerwehr und einem anschließenden klingenden Spiel der Stadtkapelle durch die Innenstadt geweckt.

Dieser Weckruf gilt an diesem Tag nicht den fleißigen und kreativen Frauen, die schon davor in aller Frühe begonnen haben, die Altäre der vier Stationen aufzubauen und zu schmücken, sowie die Blumenteppiche mit frischen Blumen, voller Liebe und Hingabe, zu legen – die hier noch an einer Blüte zupfen und da noch einem Blätterbüschel die rechte Fasson geben.
An der ersten Station vor der Schule, Hauptstraße/Gartenstraße, haben die Frauen vom Frauenbund das leere Grab Jesu mit dem Engel und den Frauen dargestellt als Zeichen, dass wir als Gemeinde Christi leben. Die Kommunionkinder bzw. deren Eltern schmückten an der zweiten Station, in der Lindenstraße, den Blumenteppich mit dem Wahlspruch ihres Weißen Sonntags: „Feuer und Flamme für Jesus“. Die Kinder des Kindergartens „St. Maria“ erarbeiteten mit ihren Erzieherinnen zum Thema „Schöpfung – Gott hat die Welt so schön gemacht“ ein Plakat  und dekorierten es entsprechend mit Blumen. Frauen des Frauenbundes gestalteten auch die vierte Station am Altersheim mit dem Inhalt: „Ich bin der Weinstock“. Die Mitte des Teppichs bildete ein Kreuz von zurechtgeschnittenen Weinstöcken. Mit welchem Engagement neben den Altären auch die Prozession vorbereitet wurde, war kurz vor Beginn des Gottesdienstes wahrzunehmen. Frau Beate Maier brachte in einem Korb weiße Pfingstrosen. Diese frischen Blumen legte sie zu Füßen der Modanna, die von Firmlingen bei der Prozession mitgetragen wurde.

Zu Beginn des Gottesdienstes zogen neben Pfarrer Adiele und den Ministranten die Fahnenabordnungen der Bürgerwehr und der Vereine in den Altarraum ein. Mit ihren Schützen und Pionieren marschierte die Bürgerwehr im Mittelgang der Kirche auf. Die Wehr führte der Kommandant Stadthauptmann Peter Preissler, in Begleitung einer auf „ihre Truppe“ berechtigt stolze Bürgermeisterin Andrea Schnele, an.

In seiner Begrüßung hob Pfarrer Dr. Pius Adiele die Bedeutung dieses Hochfestes der Eucharistie hervor. Er bezeichnete die Eucharistie als das wertvollste was wir haben, nämlich als Sakrament der Liebe und Einheit.

Nach dem ersten Teil, der Feier der Eucharistie, stellte sich die Gemeinde zur Prozession durch die Stadt vor der Kirche auf. Angeführt wurde der Zug durch die Bürgerwehr mit ihrer Fahnenabordnung, den Schützen in ihren Uniformen im friderizianischen Stil, den Pionieren in ihrem Zunftrock und der Stadtkapelle unter der Leitung von Jürgen Schenk. Im Jahre 1639 wurde erstmals die Teilnahme der Bürgerwehr an der Fronleichnamsprozession erwähnt.

Die weitere Reihenfolge bildeten die Fahnenabordnungen der Vereine, die Ministranten, blumenstreuende Kinder, die Erstkommunikanten, der Kirchenchor unter der Leitung von Wolfgang Schellig, der Himmel – getragen von den „Männern in den schwarzen Anzügen“ – so Pfarrer Adiele – und die Gemeinde.

Bei strahlendem Sonnenschein zog die Prozession mit Gesang und Gebet von Altar zu Altar durch die Stadt. Dabei wurde Pfarrer Adiele auch an den Altären von Frau Beate Heldt tatkräftig und nachhaltig unterstützt. Beim abschließenden Segen an jedem Altar schoß die Bürgerwehr ihren Salut, der hin und wieder doch die eine oder den anderen kurz erschreckte.

Mit einem ewigen Vergelt´s Gott dankte Pfarrer Dr. Pius Adiele allen die mitgeholfen haben diesen Festtag zu gestalten, dem Kirchenchor der nicht nur im Gottesdienst, sondern auch an den Altären zur Ehre Gottes gesungen hatte; der Bürgerwehr mit der Stadtkapelle; den Fahnenabordnungen der Vereine; den Ministranten in all ihren verschiedenen Funktionen; den blumenstreuenden Kindern mit ihren Eltern; den Erstkommunionkindern mit ihren Familien; der Feuerwehr, die für einen reibungslosen Ablauf sorgte; den Himmelträgern; den Kirchengemeinderäten; Frau Heldt für ihre Unterstützung; den Frauen, die die Blumenteppiche so wunderbar gestaltet und vorbereitet hatten; dem Mesner; allen, die geholfen hatten, aber nicht angesprochen wurden. Zuletzt dankte er Gott für das schöne Wetter, denn es waren Gewitter für diesen Tag vorhergesagt.

Den Abschluss des Vormittags bildete die Totenehrung der Bürgerwehr in der Begleitung von Pfarrer Adiele und Bürgermeisterin Schnele am Kriegerdenkmal.

Hochfest Fronleichnam in Lauchheim 2018-06-07T22:04:31+00:00

Kita St. Maria erhält Carusos-Plakette

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes am 29.4.2018 in der St. Petrus und Paulus Kirche in Lauchheim wurde der Kita St. Maria die Carusos-Plakette des Deutschen Chorverbandes verliehen. Der Gottesdienst wurde von den Kindern der Kindertagesstätte und dem Kirchenchor der Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus mitgestaltet. Gemeinsam sangen die Kinder und Erwachsenen in einem großen Chor unter der Leitung von Jutta Hofmann. Am Klavier begleitete der Chorleiter des Kirchenchores, Herr Wolfgang Schellig. Eine tolle Erfahrung für alle kleinen und großen Sängerinnen und Sänger.
Zum Abschluss des Gottesdienstes verlieh der Carusos-Beauftragte, Herr Kaspar Grimminger, die Plakette an Herrn Pfarrer Dr. Pius Adiele, der diese an die Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Jutta Hofmann, übergab. Der deutsche Chorverband verleiht die Plakette an Einrichtungen, die sich in besonderer Weise dafür einsetzen, dass mit den Kindern täglich gesungen wird, dass die Lieder in Tonart und Tonhöhe an die kindliche Stimme angepasst sind und die Liedauswahl vielfältig und altersgerecht ist. Alle Kinder und Erzieherinnen freuen sich über die Verleihung der Plakette und werden auch weiterhin mit Begeisterung singen.

Autor: Jutta Hofmann

 

Kita St. Maria erhält Carusos-Plakette 2018-05-29T15:06:58+00:00

Spenden für den Beichtstuhl

Wir möchten unseren Beichtstuhl wieder in die Kirche stellen. Die voraussichtlichen Kosten der Restauration würden sich auf 8.092 € belaufen. Hierfür sind wir auf der Suche nach großzügigen Spendern, die sich für den Erhalt des Beichtstuhles einsetzen. Vielleicht könnte er ja wieder glanzvoll in unserer Kirche stehen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte einfach an das Pfarrbüro Lauchheim oder an die Kirchenpflegerin Fr. Röhberg Tel. 609738. Vielen Dank.
Ab einer Spende von 50 Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.
Wer gerne einen Beitrag überweisen möchte, bitte auf das Konto der Kath. Kirchenpflege Röttingen mit dem Vermerk „ Restauration Beichtstuhl“. IBAN: DE67 6145 0050 0110 704 588, BIC: OASPDE6A KSK-Ostalb

 

Spenden für den Beichtstuhl 2018-05-23T18:09:32+00:00

Feuer und Flamme für Jesus

In diesem Jahr feierten drei Kinder Erstkommunion in unserer Gemeinde. Im Festgottesdienst wurde deutlich, dass wir für Jesus brennen können, wenn unser Glaube genügend Nahrung hat. Indem wir richtig für Jesus brennen, kann unser Glaube andere anstecken, so dass auch sie Feuer und Flamme für Jesus sind. Wie es aussieht, wenn jemand für eine Sache brennt, hat uns die Miniband gezeigt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben die Mitfeiernden mit ihrer Musik total begeistert.

 

Feuer und Flamme für Jesus 2018-05-11T17:00:30+00:00

Maiandacht der Seelsorgeeinheit am 6. Mai 2018

Am Ende dieses warmen und sonnigen Frühlingstages versammelten sich die fünf Pfarrgemeinden der Seelsorgeeinheit Kapfenburg zu einer feierlichen Maiandacht in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Lauchheim und einer anschließender Prozession zur Mariengrotte.

Nach dem Eingangslied „Gruß dir, Mutter“ (Frauenschola) betonte Dekan Dr. Sven van Meegen in seiner Begrüßung, dass er sich von ganzem Herzen freue, dieser feierlichen Maiandacht vorstehen zu dürfen. Er treffe hier in Lauchheim zum einem seinen Kurskollegen Pfarrer Matthias Reiner, gemeinsam mit ihm wurde er vor 13 Jahren zum Priester geweiht, und zum anderen Pfarrer Josef Höfler, den Heimatpfarrer seiner Jugendjahre in Gaishardt, wieder.

Pfarrer Reiner dankte Dekan van Meegen für seine Bereitschaft der feierlichen Maiandacht der Seelsorgeeinheit vorzustehen, denn neben seinen Ämtern als Dekan des Dekanats Heidenheim und Professor für Sozialethik und Sozialphilosphie an der Fakultät für Sozialwesen der Dualen Hochschule Heidenheim, sei er auch noch Dekan dieser Fakultät und Gemeindepfarrer. Pfarrer Reiner hob hervor, dass die Prozession zur Grotte die Hinführung zu Maria, der Mutter Gottes, sei.

Das weiße Band der Versöhnung stellte Dekan van Meegen in den Mittelpunkt seiner Predigt. Er bezog sich dabei auf die Geschichte eines jungen Mannes. Dieser saß eine längere Zeit in einem Gefängnis wegen einer Straftat, deren er sich nun schämte, ein. Kurz vor dem Ende seiner Haft schrieb er in einem Brief an seine Familie, sie solle am Tag seiner Entlassung, an der Bahnstrecke seines Heimwegs, an einem bestimmten Baum ein weißes Band befestigen, wenn er bei ihnen zuhause wieder willkommen sei, ansonsten würde er auf ein Nimmerwiedersehen weiterfahren. Der angesprochene Baum war über und über mit weißen Bändern geschmückt. Wir sollen in diese Maiandacht unsere Lebensgeschichte mitbringen, um auf unserem Pilgerweg, von Station zu Station, Gott zu begegnen. Das Ziel von uns Christen ist das ewige Leben, aber ohne Versöhnung und Umkehr geht es nicht. Die Welt stellt uns viele Züge bereit, um immer wieder zu sagen, es tut mir leid. Der Heilige Geist ist das Kraftwerk für unsere Energie, der Bügel unserer Seele, der die Stromleitung berührt, ist das Gebet. Der Mai ist der Marienmonat, sie ist die Mittlerin, die vieles selber mitgemacht hat, und unsere Fürsprecherin; sie hält Ausschau für uns am Baum unseres Lebens.

Nach den Fürbitten an Maria, einem Gebet für die Seelsorgeeinheit von Pfarrer Adiele und dem Segen stellte sich die Gemeinde zur Lichterprozession vor der Kirche auf. Unter dem sternenklaren Himmel zogen die Mitfeiernden durch die Straße „Im Roten Feld“ mit Gesang und Gebet zur Grotte, die über und über mit brennenden Kerzen geschmückt war. Zusätzlich wurde sie durch die Feuerwehr mit Scheinwerfern bestrahlt. An der Grotte angekommen, wurde jenes Marienlied, das vor allem den Mai als ihren Monat bezeichnet, unter Mitwirkung der Bläsergruppe der Stadtkapelle Lauchheim, angestimmt: „Maria, Maienkönigin“. Es folgte das Weihegebet an Maria aus dem Jahr 1943, es wurde damals dem Nationalsozialismus entgegengesetzt, und das Segensgebet.

Mit dem Hinweis, dass wir uns alle bemühen sollten, das weiße Band der Versöhnung wehen zu lassen, bedankte sich Pfarrer Adiele beim Festgast, Dekan van Meegen, für dessen Predigt. Er sei froh, dass der Herr Dekan die Andacht geleitet und begleitet hat. In seinen Dank schloss Pfarrer Adiele alle ein: die, die dabei waren; die Ministranten; die, die Andacht vorbereitet hatten; des Kirchenchores aus Westhausen unter der Leitung von Maria Wolf und dem Kirchenchor aus Hülen unter Leitung von Kaspar Grimminger; die Frauenschola, unter der Leitung von Wolfgang Schellig; Maria Mühleis und allen Helfern die die Grotte so wunderschön geschmückt und all die Kerzen aufgestellt und angezündet hatten; die Bläsergruppe der Stadtkapelle Lauchheim; der Lauchheimer Feuerwehr, die den Verkehr überwacht und geleitet hatten.

Maiandacht der Seelsorgeeinheit am 6. Mai 2018 2018-05-12T18:47:13+00:00

Selbstlose Retter bitten um Segen

Floriansmesse Über 300 Feuerwehrleute aus dem Ostalbkreis trafen sich am Namenstag ihres Schutzpatrons zu Messe und Umzug in Lauchheim-Hülen.

Lauchheim

Der heilige Florian gilt als Schutzpatron der Feuerwehr. Mit einer eindrucksvollen Messe in der katholischen Kirche Sankt Franziskus in Hülen haben über 300 Feuerwehrkameraden den Gedenktag ihres Heiligen gefeiert. Dabei ist die Feuerwehr Hülen unter Kommandant Andreas Mayer nur eine kleine Abteilungswehr mit gerade 14 aktiven Männern und zwei Frauen. Die Floriansmesse für alle Wehren im Kreis auszurichten, scheuten sie dennoch nicht.
Schon der feierliche Einzug der Fahnenabordnungen und Wimpelträger in die Kirche macht das Zusammengehörigkeitsgefühl deutlich. Viele kennen sich untereinander. Pfarrer Matthias Reiner ist nicht nur Geistlicher in der Seelsorgeeinheit Kapfenburg, sondern auch aktiver Feuerwehrmann in Westhausen. Die Floriansmesse in Hülen zelebriert er selbst. Er erzählt von Gott als großem Vorbild und davon, dass auch die Feuerwehrleute Menschen in Notsituationen helfen.
Seine Predigt gibt Anlass zum Nachdenken und Schmunzeln zugleich. Weiß er doch von einem scheinbar vollen Glas mit großen Steinen, in das zunächst Kieselsteine, dann Sand und am Ende immer noch ein Bier passt. „Wenn man sich anstrengt, ist immer noch was möglich“, sagt der Pfarrer. „Die wichtigen Dinge sollte man aber zuerst in Angriff nehmen.“ Kameradschaft mache das Leben lebenswert, sagt er, und dass unter den Ministranten auch vier Feuerwehrmänner aus Hülen sind, freut ihn ganz besonders.
Josef und Reinhold Grimminger sind es, die wie Christoph Sachs und Johannes Müller extra noch einmal in ihr altes Gewand schlüpfen und sich zu den Fahnenträgern in den Altarraum gesellen. In einem Lied erbitten schließlich die Gottesdienstbesucher für die Feuerwehrleute den Schutz des heiligen Florians im Einsatz und bei Gefahren.
Nach der Messe ziehen die vielen Wehren aus Aalen, Oberkochen, Bopfingen, Dewangen, Fachsenfeld oder Ebnat-Waldhausen in Begleitung der Musikkapelle Stadtkapelle Lauchheim mit Marschmusik ins Bürgerhaus „Alte Schule“.
Während nur wenig später bei Kreisbrandmeister Otto Feil schon wieder der Alarm losgeht, spricht Lauchheims Bürgermeisterin Andrea Schnele den Feuerwehrkameraden ihren Dank aus.
„Ihr Einsatz am Nächsten ist unersetzlich“, sagt sie und freut sich, dass so viele nach Hülen gekommen sind. Gut organisiert zeigt sich die Dorfgemeinschaft Hülen, die bewirtet.

© Schwäbische Post 05.05.2018 12:38

Autor und Bilder: Doris Weber

Selbstlose Retter bitten um Segen 2018-05-07T15:23:49+00:00

Für immer gültig:

Römer 8,28 - also genießen Sie Ihren Tag!