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Frohsinn und Heiterkeit beim ökumenischen Seniorenfasching

Die Kath. Seniorenbegegnung St. Mauritius feierte ihren traditionellen Gumpendonnerstags-fasching im bunt geschmückten Pfarrstadel unter dem Motto „Heute wird gefeiert, geschunkelt und gelacht“. Die Besucher ergaben mit ihren farbigen Hütchen und in teils närrischer Bekleidung ein fröhlich-buntes Bild. In Gedichtform begrüßte Erich Hoffmann die Gäste und freute sich über das schon zur Tradition gewordene Dabeisein der „Kreuzkirchler“. Musikalisch eröffneten den Nachmittag Ria Bullinger und Peter Miller am Akkordeon. Nach der Kaffeerunde mit Fasnachtsküchla startete schwungvoll das bunte Programm mit dem Faschingslied 2018 auf die Melodie „Auf dr schwäb‘scha Eisabahna“. Annemarie Hoffmann trug vor, was so einem „Spätzles auf’m Seiher“ durch den Kopf geht. Später entführte sie das Publikum in ein Reisebüro, wo es gar nicht einfach war, die „Reiseluscht“ einer Kundin zu stillen. In Schwarz gekleidet traten die „Jagsttalperlen“ auf und berichteten, wie sie auf unterschiedliche, teils schaurige Weise ihre Männer beseitigt hatten. Letztendlich waren sie aber des Alleinseins müde und allesamt wieder auf der Suche nach einem Mann. Zwischen den Darbietungen wurde kräftig gesungen und geschunkelt. Turbulent wurde es, als die Frauen des Kath. Frauenbunds als „Piraten von St. Mauritius“ den Saal stürmten und mit Säbeln und Flaggen zu schwungvoller Musik für Leben sorgten. Traditionsgemäß, seit über 30 Jahre, stattete wieder der „Bauer vom Härtsfeld“ (Erich Hoffmann) seinen Besuch ab und berichtete über seine Beobachtungen bei den „Spähbuben“ aus dem vergangenen Jahr. Wie gewohnt wusste er auch wieder viel von „seiner Babett“ und seiner Familie zu erzählen.
Als alle mit einem Gedicht verabschiedet und der letzte Ton der Musik verklungen war, sah man nur frohe und zufriedene Gäste den Heimweg antreten. So manche werden noch lange von diesem schönen, abwechslungsreichen Nachmittag zehren.

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Foto: Erich Hoffmann

Frohsinn und Heiterkeit beim ökumenischen Seniorenfasching2018-02-14T11:25:23+01:00

Mit Pater Philipp in Westhausen

Die Kirchengemeinde St. Mauritius Westhausen war Gastgeber der 10. historisch-spirituellen Spurensuche anlässlich des Todestages von Pater Philipp Jeningen. Diese Veranstaltung fand damit wiederum in einer Gemeinde statt, in welcher der gute Pater Philipp als Prediger und Missionar gewirkt hatte.
Die Worte aus dem Tagebucheintrag Jeningens „Gott allezeit liebend gegenwärtig sehen“ standen als Leitgedanken über dem Vespergottesdienst in der Pfarrkirche. Pfarrer Reiner sowie Wolfgang Steffel und Markus Krämer vom Leitungsteam der aktion spurensuche begrüßten die zahlreichen Gottesdienstteilnehmer aus den Gemeinden des Virngrundes und Jagsttales.
Gesänge, begleitet von Gitarre und Querflöte, wechselten ab mit Lesungen und Psalmen. Höhepunkt war die Lichterprozession durch die Kirche zum Philipp-Jeningen-Bild. Im Nachklang des Festes der Darstellung des Herrn erklang aus dem Nachtgebet der Kirche der Lobgesang des Simeon. Mit dem Vater unser, dem Philipp-Jeningen-Lied und dem Segen schloss die eindrucksvolle Feier.
Anschließend traf man sich im Pfarrstadel zu einem Vortrag mit Bildern von Erich Hoffmann. Darin stellte er die Gemeinde vor, besonders die Silvesterkapelle und den Silvesterritt, und im Besonderen den Bezug Westhausens zu Pater Philipp, welcher mehrmals in der Gemeinde weilte und auch den Bau der jetzigen Silvesterkapelle angeregt und unterstützt hatte. Es wurde auch die Verehrung Jeningens in Westhausen und im Ellwanger Raum aufgezeigt. Hoffmann stellte seinen persönlichen Bezug zu Pater Philipp vor: Seine ersten 10 Lebensjahre wohnte er in Ellwangen, Jahrzehnte war er beruflich und ehrenamtlich in Ellwangen tätig, wo ihn immer wieder der Weg an das Grab des guten Paters führte. Abschließend präsentierte er ein Bilderbüchlein über das Leben des Virngrundapostels aus dem Jahr 1938.
Pfarrer Reiner berichtete von seinen kraftschöpfenden Besuchen am Grab Jeningens. Auch stellte er das immerwährende Gebet 24/7 vor, das es seit Oktober 2017 in der neu errichteten Mutter-Teresa-Kapelle im Pfarrhaus besteht, wo das Allerheiligste rund um die Uhr zur Anbetung ausgesetzt ist.
Ein geselliges Beisammensein bei Umtrunk und Imbiss beschloss die Zusammenkunft zum Gedenken an Pater Philipp.

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Foto: Erich Hoffmann

 

Mit Pater Philipp in Westhausen2018-02-13T20:01:58+01:00

Sternsinger in neuen Gewändern

Die Sternsinger waren in diesem Jahr mit drei Gruppen am Gottesdienst beteiligt. Sie zeigten uns die neuen Gewänder, die von Marieluise Maierhöfer; Beatrix Frantz; Jutta Zink; Martina Rahm; Christina Szautner; Christine Schmid; Helen Frankenreiter und Salvia Eisele, 8 Frauen aus Lippach genäht wurden. Pfarrr Reiner meinte dazu: „ich glaube nicht, dass die drei Könige damals schönere Gewänder hatten als unsere heute.“ Mit viel Geduld und Können wurden an vielen Abenden aus gespendeten Stoffen und Materialien diese tollen Gewänder genäht. Die Nähgruppe wurde somit als „St. Katharina Kirchennähgruppe“ in die Kirchengemeinde mit aufgenommen. Sie werden weiterhin im Gemeindehaus St. Katharina nähen. Wir bedanken uns ganz herzlich und freuen uns über jedes neue Mitglied.

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Foto: Heike Smekal-Liesch

Sternsinger in neuen Gewändern2018-01-28T10:19:47+01:00

Krippenfahrt nach Bad Schussenried

Ziel der diesjährigen Krippenfahrt war das Kloster Bad Schussenried. Während der Anreise der 45 Teilnehmer erklärte Erich Hoffmann im Bus die Geschichte des ehemaligen Prämonstratenserklosters  und machte Ausführungen zur Klosterkirche, der heutigen Pfarrkirche St. Magnus, die nach Ankunft besichtigt wurde. Franz-Eugen Ebert war eigens aus Neu Ulm angereist um der Gruppe interessante Erläuterungen zur Kirche, dem herrlichen Chorgestühl aus der Überlinger Werkstatt von G.A. Machein und dem großformatigen Deckenfresko des bayrischen Hofmalers Johannes Zick aus den Jahren 1745/46 zu geben. Es sind in dem Gemälde Szenen aus dem Leben des Ordensgründers Norbert von Xanten dargestellt; dabei öffnet sich die Kirche buchstäblich in den Himmel.
Eine Pause bei Kaffee und Kuchen im Cafe Andelfinger schloss sich an.
Nun waren alle gespannt auf die Krippenausstellung im ehemaligen Klostergebäude. In drei Gruppen wurde sehr fachkundig durch die riesige Krippenlandschaft und 300 Ausstellungsstücken geführt. Eine Gruppe wurde von der Besitzerin all dieser Krippen, Frau Schmehle-Knöpfler, durch die Jubiläumsausstellung geführt.
Sie gibt einen Überblick über die Geschichte der Krippen. Krippen sind Splitter der Geschichte. Sie erzählen nicht nur die Weihnachtsgeschichte, Kultur- und länderübergreifend geben sie Einblick in christliche Glaubensvorstellung, in zu Grunde liegende politische und soziale Gegebenheiten und im Besonderen in das Selbstverständnis des Menschen in seiner Zeit. Geschichte, Kultur und Brauchtum, hinterlassen hier ihre Spuren.
Szenen aus dem Alten Testament, Passions- und Weihnachtsgeschichten, aber auch Bilder aus dem Alltag der Menschen, all dies wird in Krippen dargestellt.
Die Sammlerfamilie Schmehle-Knöpfler zeigt Krippenszenen aus verschiedenen Jahrhunderten, von der wertvollen Kostbarkeit, wie der prachtvollen neapolitanischen Krippe bis zur liebevoll gestalteten, naiven Darstellung. Kunstvolle Miniaturkrippen, mechanisch sich bewegende Krippen und eine Vielzahl von Krippen aus aller Welt bieten einen vielfältigen Einblick in christliche Vorstellungswelten. Anrührende Jesulein, hoheitsvolle Madonnen und Engel, dargestellt als Himmelsboten oder niedlich purzelnde Engelchen, vervollständigen das Thema.
Ein Blick in den herrlichen, barocken Bibliothekssaal war krönender Abschluss.
Beeindruckt über die gesehene Vielfalt an Krippen und einen schönen Nachmittag erlebt zu haben trat man die Heimfahrt an.

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Fotos: Erich Hoffmann

Krippenfahrt nach Bad Schussenried2018-01-28T09:21:25+01:00

Der letzte Vorhang von unseren diesjährigen Theatervorstellungen ist gefallen

und die Arbeit der letzten 4 Monate hat sich auf jeden Fall wieder gelohnt.
Alle fünf Aufführungen waren gut besucht und wir konnten jeden Abend einem phantastischen Publikum ein paar schöne Stunden bereiten.
Vielen Dank im Namen der Theatergruppe der Kolpingfamilie Westhausen an alle Theaterbesucher für Ihr großes Interesse an unserem Theater!
Dank Ihres Besuchs können wir wieder drei wichtige Spendenprojekte unterstützen. Die Sanierung des Pacellihauses, das  Missionsprojekt „Gesundheit der Kinder Nigerias“ sowie soziale und caritative Aufgaben unserer Kolpingfamilie.
Vielen herzlichen Dank auch an alle, die dazu beigetragen haben, dass unser Stück „Opa, es reicht!“ wieder ein voller Erfolg wurde.
Uns, den Spielern, hat es große Freude bereitet und durch Ihren Applaus konnten wir unseren Lohn für die anstrengende Vorbereitungszeit erhalten.
Wir wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und friedvolles Jahr 2018 und würden uns freuen, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.
Bis dahin, toi, toi, toi,

Ihre Theatergruppe der Kolpingfamilie Westhausen

Der letzte Vorhang von unseren diesjährigen Theatervorstellungen ist gefallen2018-01-15T19:54:05+01:00

Weihnachten und Sternsingeraussendung in Lippach

Genau so haben wir gefeiert!
Es gibt doch nichts Schöneres als eine Kirche bei Nacht mit Kerzen erleuchtet? Das stimmt einen auf die Ruhe und die Besinnlichkeit von Weihnachten ein. Die Kirche war mit vielen Kerzen so
erleuchtet, dass man gerade noch die Liedtexe sehen konnte. Im Anschluß an die Christmette spielte noch der Musik- und Fanfarenzug Weihnachtslieder, die in der Dunkelheit der Nacht alle anrührten. Alle freuten sich, anschließend nach Hause zu ihren Familien zu kommen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Genau so soll Weihnachten sein.
Wir danken allen, die zu so einem schönen Weihnachtstag bzw. -abend beigetragen haben.

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Foto: Heike Smekal-Liesch

Weihnachten und Sternsingeraussendung in Lippach2018-01-28T10:13:15+01:00

Silvesterritt 2017

Der letzte Tag im Jahr ist in Westhausen ein Gemeindefeiertag. Fahnen flattern im Wind an diesem lauen, trockenen Wintertag. Gegen die Mittagszeit vernimmt man Hufgeklapper im Ort und zahlreiche Wallfahrer und Besucher säumen die Straßen um die um 12 Uhr zum Glockengeläut beginnende traditionellen Reiterprozession anzusehen. Es ist ein immer wieder kehrender Brauch, der seit 391 Jahren unzählige Reiter und Wallfahrer nach Westhausen führt, an diesem Sonntag waren es 230 Pferde.
Ursprung dieses Brauchtum war schlimme Viehseuche während des Dreißigjährigen Krieges. Von 1610 bis 1626 wütete in der Umgebung die rätselhafte Lungenfäule und brachte die Bevölkerung in große Not. Auf Veranlassung ihres Pfarrers Kaspar Schmid, gelobte deshalb die Gemeinde zu Ehren des Heiligen Papstes Silvester eine Kapelle zu bauen und jährlich mit den Pferden zur Silvesterkapelle zu reiten, wenn sie von der Heimsuchung befreit würden. Die Gebete wurden erhört, die Seuche hörte auf und das Gelöbnis wurde eingelöst.
Immer am 31. Dezember, dem Namenstag des Heiligen Silvesters, steht nun die nach ihm benannte Kapelle im Mittelpunkt des Geschehens. Die Reiterprozession, die zu Ehren des Pferdeheiligen und Schutzpatrons des Viehs in Westhausen abgehalten wird, zählt zu einer der ältesten unseres Landes.
Bereits am Vorabend wurde der Festtag mit einer Reitermesse eröffnet. Im Schein von Fackeln zogen die Standartenabordnungen der Reitergruppen mit Ministranten und Geistlichkeit vom Kirchplatz zur Silvesterkapelle um dort einen Dankgottesdienst im Kerzenschein zu feiern. Ein Treff im Pfarrstadel schloss sich an.
Am Vormittag begann der Festtag mit einer Pilgermesse in der Silvesterkapelle. Prälat Hubert Bour aus Tübingen ist Ehrengast. Er zelebriert die Messe gemeinsam mit Pfarrer Matthias Reiner, Pfarrer i.R. Josef Höfler und Urlaubsvertretung Pfarrer Alfredo Chimbinda aus Angola. Das Silvesterlied beinhaltet das Versprechen der Vorfahren und dem Zeugnis, was Generationen Hoch zu Ross im Anschluss immer noch ablegen.
Die Reiterprozession stellte sich beim Bahnhof auf und zog unter Begleitung des Musikvereins Westhausen und des Musik-und Fanfarenzugs Lippach und der Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine durch den Ort zur Silvesterkapelle.
Diese wurde  nach alter Tradition drei Mal angeritten bevor es zur Segenfeier auf den Rathausplatz ging; vor der Kapelle erteilte Prälat Bour mit dem Silvesterreliquiar den Vorbeireitenden den Segen.
Bei der Schlußfeier empfahl Prälat Hubert Bour allen die Fürsprache des Heiligen Silvester, während Erich Hoffmann die Fürbitten sprach, in denen erbeten wird, dass Reiter und Pferde kein Unheil treffen möge.
Für Bürgermeister Herbert Witzany war es die letzte offizielle Teilnahme an den Feierlichkeiten im Amt. „32 Jahre bin ich hier oben auf der Treppe gestanden“, sagt er. „Es war mir eine Ehre sie willkommen zu heißen.“ Und im Hinblick auf das baldige Ende seiner Amtszeit wünscht er: „Bleiben sie gesund“.
Mit einem Dankeswort an Reiter, Wallfahrer und an der Durchführung Beteiligten vom 2. Vorsitzenden des Kirchengemeinderates, Matthias Rief und dem Lied „Großer Gott“, wurden die Feierlichkeiten des 391. Silvesterrittes abgeschlossen.

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Foto: Erich Hoffmann

Silvesterritt 20172018-01-05T20:17:49+01:00

Weihnachten in St. Mauritius Westhausen

Wort-Gottesfeier in St. Agnes
Den erste Weihnachtsgottesdienst in der Gemeinde durften am Vormittag von Heiligabend die Bewohner von St Agnes mit ihren Besuchern feiern. Die Frohe Botschaft von der Geburt Jesu und die altbekannten Weihnachtslieder in dieser Wort-Gottes-Feier zauberten bei den älteren und pflegebedürftigen Menschen einen freudigen Glanz in die Gesichter.

Krippenfeier
Am Nachmittag platzte die Pfarrkirche fast aus allen Nähten, als Pfarrer Matthias Reiner die Kinder und ihre Familien zur Krippenfeier begrüßen durfte. Zur Einstimmung spielten die Kinder Annika Barth und Patricia Wolf weihnachtliche Weisen auf ihren Violinen, begleitet von Maria Wolf am E-Piano. Der neu gegründete Kinderchor unter der Leitung von Frau Maria Wolf sang sich mit einem wunderschönen Singspiel in die Herzen aller. Die jungen Stimmen sangen davon, dass sich zur Volkszählung alle auf den Weg in ihre Heimatstadt machen sollten. So zogen Maria und Josef nach Betlehem, wo ihnen der Wirt nur noch einen Stall als Unterkunft anbieten konnte. Dort kam Jesus zur Welt. Das Geschehen beobachteten vom Himmel aus die Engel, die vom Kinderchor dargestellt wurden. Doch da oben im Himmel war einiges los! Die Engel stritten sich darum, wer von ihnen den Menschen diese wichtige Botschaft überbringen dürfe. Beim Anblick des göttlichen Kindes kam es dann doch zur Einigung und so erfuhren die Hirten auf dem Feld die gute Nachricht und machten sich eilig auf den Weg um das Kind zu sehen. Wunderschön waren auch die Solo-Gesänge der Kinder in ihren Rollen als verschiedene Engel, als Maria und Josef. „Frieden im Himmel und Frieden auf Erden“ tönte es kräftig am Ende des Spiels aus dem Mund der Kinder. Die Fürbitten um Liebe, Frieden, Nahrung, Wohnung und Freude für alle Menschen trugen die Kinder vor. Vor der Krippe brannte das Friedenslicht von Betlehem, das mit nach Hause genommen werden konnte.

Christmette
Bereits am Spätnachmittag feierte eine große Zahl Gemeindemitglieder in der weihnachtlich geschmückten Kirche mit Pfarrer Reiner die Christmette. Als Auftakt sang der Kantor das Martyrologium, darin wird die Geburt Jesu nach verschiedenen Ereignissen der Heilsgeschichte und der Geschichte datiert. Eine große Zahl Ministranten zogen mit Kerzen in die Kirche ein und tauchten den Altarraum in ein stimmungsvolles Licht. Pfarrer Reiner sprach von den erbärmlichen Umständen der Geburt unseres Erlösers in einem armseligen Stall. Er verwies auf das Friedenslicht, das in einer Laterne vor der Krippe brannte. Wie oft brenne das Licht des Friedens leider nur kurz. Dies demonstrierte er anschaulich, indem er eine Kerze immer wieder neu entzündete, dann ein Beispiel für die Gefährdung des Friedens nannte und dabei die Flamme wieder zum Erlöschen brachte. Für Wachs und Docht fand er treffende Deutungen für unser Christ-Sein und unseren Glauben. Die Geschwister Victoria, Elena und Matthäus Kucher bereicherten mit ihren Instrumenten diesen festlichen Gottesdienst.

Weihnachtshochamt
Das Hochamt an Weihnachten zelebrierte Pfarrer i.R. Josef Höfler. Unter der Leitung von Maria Wolf gestaltete der Kirchenchor St. Mauritius den feierlichen Gottesdienst mit. Ein besonderes Klangerlebnis war schon zu Beginn das „Öffnet die Tore weit“ von Willy Trapp, das von Bläsern des hiesigen Musikvereins begleitet wurde.  Ferner erklangen „Singt Gloria“ von Gerhard Rabe, ein „Halleluja“ mit dem Ruf vor dem Evangelium, „Unser Heiland ist nun da“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das „Agnus Dei“ aus der Pastoralmesse von Ignaz Reimann. Die Blechbläser spielten zur Kommunion und begleiteten das Schlusslied „O du fröhliche“. Pfarrer Höfler ging in seiner Predigt auf das Weihnachtsevangelium des Johannes ein, das da beginnt mit den Worten „Im Anfang war das Wort“.

Patrozinium in Jagsthausen
Der zweite Weihnachtstag, das Fest des Heiligen Stephanus, war geprägt von der Feier des Kirchenpatroziniums in Jagsthausen. Das kleine schmucke Kirchlein ist dem Heiligen Stephanus geweiht. Alljährlich am 26. Dezember wird dort um 9.00 Uhr die Eucharistie gefeiert.

Aussendung der Sternsinger
In der Pfarrkirche durfte Pfarrer Dr.Adiele neben vielen Mitfeiernden die erfreulich große Anzahl von 57 Kindern und Jugendlichen als Sternsinger mit ihren 18 erwachsenen Begleitern begrüßen. Das Thema der Sternsinger-Aktion gegen Kinderarbeit wurde im Gottesdienst aufgegriffen. Sternsinger brachten sich aktiv ein, indem sie Kyrierufe und Fürbitten vortrugen. Caspar, Melchior und Balthasar stellten ihre Geschenke für die Kinder in der Welt vor: Faire Löhne, Schulprojekte und Selbsthilfegruppen für Mini-Kredite. Dies wären gute Voraussetzungen dafür, dass Kinder nicht mehr arbeiten müssten. Dafür setzen sich die Sternsinger in diesem Jahr besonders ein.

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Foto: Erich Hoffmann

Weihnachten in St. Mauritius Westhausen2018-01-05T19:48:59+01:00

Kleidersammlung „Aktion Hoffnung“ unterstützt Kinder- und Bildungsprojekt in Ghana

Vor dem Sammelcontainer der Aktion Hoffnung überreichten die Westhausener Organisatoren der Kleidersammlung an Carolin Hoffmann einen Scheck in Höhe von 2420,66 €. Es ist ein Teil des Erlöses der Straßensammlung im Frühjahr 2017 im Dekanat Ostalb. Carolin Hoffmann hat vor einigen Jahren zusammen mit einer Freundin das Projekt „Home for Hope“ in Gomoa Tarkwa / Ghana ins Leben gerufen. Nach dem Bau und der Ausstattung eines Waisenhauses wurde eine Schule gegründet, die derzeit über 130 Kinder besuchen. Diese Schule soll erweitert werden, dazu wird auch der Erlös der Kleidersammlung „Aktion Hoffnung“ verwendet. Unser Bild zeigt die Sammlungsorganisatoren Markus Waller (li); Erich Hoffmann (2.v.r.), Ulrike Neukamm (r) Leiterin des Arbeitskreises Mission-Entwicklung- Frieden der Kirchengemeinde St. Mauritius und die Projektinitiatorin Carolin Hoffmann (2.v.l.).
Foto: Erich Hoffmann

Kleidersammlung „Aktion Hoffnung“ unterstützt Kinder- und Bildungsprojekt in Ghana2018-01-04T05:56:45+01:00

Für immer gültig:

Römer 8,28 - also genießen Sie Ihren Tag!
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