Mit Pater Philipp in Westhausen

Die Kirchengemeinde St. Mauritius Westhausen war Gastgeber der 10. historisch-spirituellen Spurensuche anlässlich des Todestages von Pater Philipp Jeningen. Diese Veranstaltung fand damit wiederum in einer Gemeinde statt, in welcher der gute Pater Philipp als Prediger und Missionar gewirkt hatte.
Die Worte aus dem Tagebucheintrag Jeningens „Gott allezeit liebend gegenwärtig sehen“ standen als Leitgedanken über dem Vespergottesdienst in der Pfarrkirche. Pfarrer Reiner sowie Wolfgang Steffel und Markus Krämer vom Leitungsteam der aktion spurensuche begrüßten die zahlreichen Gottesdienstteilnehmer aus den Gemeinden des Virngrundes und Jagsttales.
Gesänge, begleitet von Gitarre und Querflöte, wechselten ab mit Lesungen und Psalmen. Höhepunkt war die Lichterprozession durch die Kirche zum Philipp-Jeningen-Bild. Im Nachklang des Festes der Darstellung des Herrn erklang aus dem Nachtgebet der Kirche der Lobgesang des Simeon. Mit dem Vater unser, dem Philipp-Jeningen-Lied und dem Segen schloss die eindrucksvolle Feier.
Anschließend traf man sich im Pfarrstadel zu einem Vortrag mit Bildern von Erich Hoffmann. Darin stellte er die Gemeinde vor, besonders die Silvesterkapelle und den Silvesterritt, und im Besonderen den Bezug Westhausens zu Pater Philipp, welcher mehrmals in der Gemeinde weilte und auch den Bau der jetzigen Silvesterkapelle angeregt und unterstützt hatte. Es wurde auch die Verehrung Jeningens in Westhausen und im Ellwanger Raum aufgezeigt. Hoffmann stellte seinen persönlichen Bezug zu Pater Philipp vor: Seine ersten 10 Lebensjahre wohnte er in Ellwangen, Jahrzehnte war er beruflich und ehrenamtlich in Ellwangen tätig, wo ihn immer wieder der Weg an das Grab des guten Paters führte. Abschließend präsentierte er ein Bilderbüchlein über das Leben des Virngrundapostels aus dem Jahr 1938.
Pfarrer Reiner berichtete von seinen kraftschöpfenden Besuchen am Grab Jeningens. Auch stellte er das immerwährende Gebet 24/7 vor, das es seit Oktober 2017 in der neu errichteten Mutter-Teresa-Kapelle im Pfarrhaus besteht, wo das Allerheiligste rund um die Uhr zur Anbetung ausgesetzt ist.
Ein geselliges Beisammensein bei Umtrunk und Imbiss beschloss die Zusammenkunft zum Gedenken an Pater Philipp.

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Foto: Erich Hoffmann

 

2018-02-13T20:01:58+00:00

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