Weihnachten unterm Baugerüst

Christmette
Fast aus allen Nähten platzte die Pfarrkirche St. Mauritius bei der Christmette. Schon vor Beginn des Gottesdienstes herrschte eine besondere meditative Stimmung im schwach beleuchteten Kirchenraum. Dazu trugen die Geschwister Victoria, Elena und Matthäus Kucher bei, die mit dem Klang ihrer Instrumente ein Stück vom Himmel erspüren ließen. Vor Beginn der Christmette kündigte Kantor Joachim Kübler, feierlich gesungen nach dem römischen Martyrologium, die Geburt des Herrn und ihre heilsgeschichtliche Dimension an. Pfarrer Matthias Reiner, der die Mette zelebrierte, zog mit einer großen Schar Ministranten in den Altarraum ein. In seiner Predigt sprach er von nicht vorstellbarer Glückseligkeit, die Gott uns schenken will, und von dem unsagbaren Leid und Schmerz, in das sich der Sohn Gottes durch seine Menschwerdung um unserer Erlösung willen hineingegeben hat.

Weihnachtsgottesdienst
Die Eucharistiefeier am Weihnachtstag zelebrierte Pfarrer Dr. Pius Adiele. Der Kirchenchor unter der Leitung von Maria Wolf sang die Inntalmesse von Kathi Stimmer-Salzeder, begleitet von Flöten und Gitarren. Die große Liebe Jesu zu allen Menschen betonte Pfarrer Adiele in der Predigt. Doch zuvor hatte er zum Singen seines beliebten „Amen“ ermuntert, das er und durch das „Halleluja“ zweistimmig werden ließ.

2. Weihnachtsfeiertag

Patrozinium in St. Stephanus
Der zweite Weihnachtstag ist das Fest des ersten Märtyrers, des heiligen Stephanus. An diesem Tag begeht  die kleine Teilgemeinde Jagsthausen ihr Kirchenpatrozinium. Im schmucken Kirchlein zelebrierte Pfarrer Reiner die Eucharistiefeier zu Ehren des Kirchenpatrons.

Sternsingeraussendung und Kindersegnung
In der Muttergemeinde zogen 55 Kinder und Jugendliche, als Könige und Sternträger gekleidet, zum festlichen Gottesdienst mit Pfarrer i.R. Josef Höfler und ihren Begleitpersonen in die Kirche ein. Kyrie und Fürbitten sowie einen passenden Text trugen die Sternsinger vor. Am Ende des Gottesdienstes wurden die 11 Gruppen ausgesendet, die in den folgenden Tagen den Segen und den Frieden Gottes in die Häuser tragen werden und um Gaben für verschiedene Hilfsprojekte zu bitten.
Am Ende des Gottesdienstes brachten die Eltern ihre Kinder vor den Altar, wo sie den Einzelsegen empfangen durften. Dieser Brauch geht auf das Fest der Unschuldigen Kinder zurück.

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Foto: Erich Hoffmann

2020-01-06T20:16:34+00:00

Für immer gültig:

Römer 8,28 - also genießen Sie Ihren Tag!