Schlüsselübergabe im Pfarrbüro

Am 30. Juni 2016 war der letzte Arbeitstag von Pfarramtssekretärin Annemarie Hoffmann. Diese übergab symbolisch den Pfarrhausschlüssel an ihre Nachfolgerin Regina Rufner. Bereits im Gottesdienst am 26. Juni durfte Frau Hoffmann für 39 Jahre Dienst von Pfarrer Reiner und dem 2. Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Matthias Rief, herzliche Dankesworte und einen Blumenstrauß entgegennehmen. Die Gottesdienstgemeinde stimmte mit anhaltendem Beifall ein. Auch bei einer Sitzung des Kirchengemeinderats mit „Hocketse“ wurde der Abschied gebührend gefeiert. In Gedichtform ließen die KGRler die vielen Aufgaben und Arbeitsfelder der Sekretärin noch einmal Revue passieren. Damit keine Langeweile im Ruhestand aufkommen solle empfahl das Gremium die Haltung eines Hundes, der auch schon im Abstellraum warte. Dieser entpuppte sich dann aber als ruhiger und pflegeleichter Vierbeiner aus Brot und Wurst. Eine große Überraschung bereiteten viele Gemeindemitglieder mit persönlichen Kartengrüßen. Der Kirchengemeinderat hatte diese gesammelt und in zwei Steckalben überreicht. Am letzten Arbeitstag, der zugleich der 65. Geburtstag von Frau Hoffmann war, traten die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens St. Martin vor die Pfarrhaustüre. Mit frischen Liedvorträgen gratulierten die Kleinen und brachten mit ihren Texten und Melodien große Freude zum Abschluss einer langen Zeit.

Ein ganz großartiges Dankeschön sagen wir alle einem ganz großartigen Menschen.
Frau Hoffmann war immer erreichbar, und nichts war ihr zu viel, wenn es darum ging, das Leben in der Kirchengemeinde zu unterstützen und mitzugestalten.
Für Generationen von Kirchen-mitgliedern war sie „das Pfarrbüro“ und fünf Pfarrern war sie in dieser Zeit Sekretärin und rechte Hand.

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Foto: Erich Hoffmann

Schlüsselübergabe im Pfarrbüro2016-07-13T18:14:09+02:00

Pater Hans Hieber feiert Goldenes Priesterjubiläum in St. Mauritius Westhausen

In seiner Heimatgemeinde St. Mauritius Westhausen durfte Pater Hans Hieber im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes am Sonntag, den 26. Juni 2016 sein 50-jähriges Priesterjubiläum begehen. Mit dem Jubilar feierten Pfarrer Matthias Reiner, Pater Reinhold Baumann, Pater Otto Fuchs, Pater Andreas Thorwarth und Pfarrer i. R. Eugen Schneider die Eucharistie mit vielen Mitchristen in der schön geschmückten Kirche. Die Kolpingsfamilie feierte gleichzeitig ihr Sommerfest und gestaltete zusammen mit der Band „Adoremus“ den Gottesdienst mit. Junge Familien sangen zum Lob Gottes im neu gegründeten „Eltern- Kind-Singen“, das von Uli Kretschmer geleitet wird. Der zweite Vorsitzende des KGR Matthias Rief und Pfarrer Matthias Reiner überreichten Pater Hans Hieber einen Scheck über 1.000 € von der Kirchengemeinde für die Missionsarbeit in Peru. Wir sind dankbar für 50 Jahre segensreiches Wirken als Priester, Lehrer, Freund und Missionar und wünschen unserem lieben Hans Hieber Gottes reichen Segen für sein priesterliches Wirken. Nach dem Dankgottesdienst ludt die Kolpingsfamilie  anlässlich ihres Sommerfestes zum Mittagsessen und Begegnung im Garten hinter dem Pfarrstadel ein .

Geboren ist Hans Hieber, der Sohn einer Bäckersfamilie am 21. Juli 1940 in Westhausen. Nach der vierten Klasse der Grundschule ging er ins Josefinum, dem Seminar der Comboni-Missionare in Ellwangen, von dort besuchte er das Gymnasium. Nach dem Abitur in Ellwangen, dem Noviziat in Mellatz und dem Theologiestudium in Bamberg wurde er am 29. Juni 1966 in Bamberg zum Priester geweiht. Viele Gemeindemitglieder erinnern sich noch an seine Primiz in der Pfarrkirche St. Mauritius. Die folgenden zwanzig Jahre war er Erzieher, Begleiter und Freund der Jugendlichen im Seminar in Neumarkt in der Oberpfalz und Religionslehrer am dortigen Willibald-Gluck-Gymnasium. Vor allem durch seine Bescheidenheit und seinen meist hintergründigen Humor war er bei den Schülern sehr beliebt.
Von 1986 bis 2010, also fast 25 Jahre, war er dann Missionar und Seelsorger in Peru, die meiste Zeit in Palca, einer ausgedehnten Pfarrei in der Nähe von Tarma im Andenhochland von Peru. Auch hier überzeugte er vor allem durch sein bescheidenes, humorvolles und mitfühlendes Wesen. Die vielen weit verstreuten Orte der Pfarrei besuchte er meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln und oft auch auf stundenlagen Wegen zu Fuß.
Vor sechs Jahren kehrte er zurück und hilft seither in der Seelsorge aus, zurzeit wieder in seiner ersten Wirkungsstätte Neumarkt in der Oberpfalz.
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Pater Hans Hieber feiert Goldenes Priesterjubiläum in St. Mauritius Westhausen2016-07-14T21:24:24+02:00

Beim Kindi-Sommerfest mit Hase Felix auf Reisen

Die unsichere Wetterlage veranlasste die Erzieherinnen den ersten Teil des diesjährigen Sommerfestes im Pacellihaussaal stattfinden zu lassen. Dieser war brechend voll mit Eltern, Großeltern und Geschwistern als der Hase Felix die Besucher mit auf seine Reise nahm. Aus voller Kehle stimmten die 3- bis 6-jährigen das Begrüßungslied „Kinder heut ist Sommerfest“ an. Der reisefreudige Hase Felix stellte sich vor und präsentierte einen vollen Reisekoffer mit Geschichten und Souvenirs von Orten in denen er schon gewesen ist. Natürlich durfte Westhausen nicht fehlen und der „Bürgermeister“ warb für die Gemeinde unter der Kapfenburg mit Prospekten. „Pfarrer Reiner“ präsentierte stolz seine Mauritiuskirche, und die Feuerwehr stellte ihre Schlagkraft unter Beweis. Hase Felix wurde auch der Spaß im Freibad gezeigt und erfreute sich mit den Badegästen. Danach verließ er Deutschland und besuchte Italien, selbstverständlich Rom und sah von Ferne dem Auswurf des Vulkan Stromboli zu. Den Genuss von leckere Pizzas und köstlichem Gelati ließ er sich natürlich nicht entgehen. Eilends ging weiter nach England, hier wollte sich Felix den 90. Geburtstag der Queen nicht entgehen lassen. Da gab die Reitergarde, die Bobby und die Schotten mit Dudelsack zu bestaunen. Höchste Zeit war angesagt um die Fußball EM in Frankreich nicht zu versäumen, Nach so viel Erlebten sehnte er sich doch wieder nach seinem schönsten Ort Westhausen zurück. Reicher Beifall belohnte die Akteure für ihre Darbietung. Da sich das Wetter anschließend stabil zeigte fand der zweite Teil des Sommerfestes auf dem Kindergartengelände statt. Kaffee und Kuchen, Würste und kühle Getränke wurden zum Verzehr angeboten. Die Kinder konnten sich an vielfältigen Spielangeboten erfreuen und am Glücksrad gab es nur Gewinner. Allzu schnell ging ein schöner, unterhaltsamer Nachmittag zu Ende.
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Foto: Erich Hoffmann

Beim Kindi-Sommerfest mit Hase Felix auf Reisen2017-01-26T00:27:58+01:00

Auch dieses Jahr 10 neue Ministranten in St. Mauritius

Aus der Reihe der diesjährigen Erstkommunionkinder wurden in der Eucharistiefeier am Sonntag, 19. Juli 2016 in St. Mauritius Westhausen 9 Kinder und von den Erstkommunikanten des Vorjahres 1 Mädchen in die Schar der Ministranten aufgenommen. Nach einem großen Einzug begrüßte Pfarrer Reiner besonders die neuen Minis, die sich in den liturgischen Dienst der Gemeinde stellen wollen. Die Band „Adoremus“ spielte neue Töne und flotte Rhythmen, welche die Stimmen und Herzen aufgehen ließen. Der symbolische Vergleich mit den Honigbienen durchzog thematisch den Gottesdienst. Eigenschaften der Biene stellten die Minis anstelle der Predigt vor: Gemeinschaft, Geben und Nehmen, Fleiß und Hilfsbereitschaft, Treue zum Dienst, Verzehr für die Anderen und Geborgenheit bei Gleichgesinnten. Ida Groß stellte die Minis der Gemeinde vor, es sind: Lorinda Bader, Martin Bolsinger, Anna Elser, Selina Grimminger, Emma Nieth, Oliver Rettenmaier, Jana Schneck, Romy Schrimpf, Aron Steidle und Samuel Wolf. Pfarrer Reiner überreichte jedem das Ministrantenkreuz und die Gruppenleiterinnen übergaben die Urkunden. Die Aufnahme schloss mit dem Ministrantengebet, das vor jeder Eucharistiefeier gesprochen wird. Nach dem eindrucksvollen Gottesdienst feierten die Ministranten zusammen mit vielen Gemeindemitgliedern ihr Sommerfest bei gutem Wetter auf dem Gelände hinterm Pfarrstadel. Steaks und Würste gabs frisch vom Grill und ein ansprechendes Salatbuffet lud zum Verzehr ein. Sophie Haag überreichte Pfarramtssekretärin Annemarie Hoffmann als Dank für die langjährige Unterstützung zum Abschied in den Ruhestand einen Blumenstrauß.
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Minis, die Interesse an Bildern haben können sich bei Erich Hoffmann (e-mail eho44@gmx.de) melden.

Auch dieses Jahr 10 neue Ministranten in St. Mauritius2016-06-25T18:47:40+02:00

60-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Eugen Schneider

Am 17. Juni 1956 wurde Pfarrer Eugen Schneider im Heilig-Kreuz-Münster in Schwäbisch Gmünd von Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht zum Priester geweiht.
Stationen seines segensreichen Wirkens als Priester waren:
1956 Vikar in Salvator Aalen, danach in Schwäbisch Hall
1959 Expositurvikar in St. Maria Aalen
1963 Pfarrer in St. Maria Aalen
1977 Pfarrer in St. Mauritius Westhausen und von 1980 an auch für St. Katharina Lippach zuständig
1991 Pfarrer in St. Benedikt Neuler
2003 seit Oktober im Ruhestand in Ellwangen
Aus Anlass des Jubiläums wird die Sonntagvorabendmesse am Samstag, 2. Juli 2016
um 18.00 Uhr in der Basilika St. Vitus in Ellwangen als Dankgottesdienst gefeiert.
Nach dem Gottesdienst ist bei einem kleinen Stehempfang im Jeningensaal Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch. Auch unsere Gemeindemitglieder sind dabei herzlich willkommen! Pfarrer Schneider würde sich sicher freuen, „alt bekannte Gesichter“ wieder zu sehen. Durch unsere Mitfeier und unser Gebet können wir unsere Dankbarkeit und Verbundenheit mit unserem ehemaligen Pfarrer zum Ausdruck bringen. Ihm gelten unsere herzlichen Segenswünsche.

60-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Eugen Schneider2016-07-02T10:03:34+02:00

Nachprimiz von Matthias Rejnowski

An Pfingsten wurde Matthias Rejnowski im Mariendom Hildesheim zum Priester geweiht. Als Sohn von Regina geb. Schlipf hat er seine Wurzeln in Immenhofen, einer Teilgemeinde von Westhausen. Deshalb feierte er seine Nachprimiz am Samstag, 11. Juni in der Pfarrkirche St. Mauritius und am Sonntag, 12. Juni in der Marienkapelle in Immenhofen. Dankbar und mit Freude durften die Gottesdienstteilnehmer den Einzelprimizsegen empfangen. Auch den Bewohnern im Pflegeheim St. Agnes spendete der Neupriester den Segen. In der Vorabendmesse sprach Matthias Rejnowski über seine Berufung und seinen Weg bis zur Priesterweihe. Das Sonntagsevangelium stand im Fokus seiner Predigt in Immenhofen. Dass Jesus der Frau, die ihm liebevoll die Füße salbte, die Sünden vergab, mache auch uns Mut. Es sei ein Ansporn, alles was misslungen und schuldhaft ist, vor Gott hinzutragen und auch gegenüber unseren Mitmenschen erste Schritte der Versöhnung zu wagen.
Bei einer „Hocketse“ wurden viele Begegnungen möglich und manche Erinnerungen wurden ausgetauscht.

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Fotos: Martin Bawidamann und Erich Hoffmann

Nachprimiz von Matthias Rejnowski2016-06-13T20:10:23+02:00

Willkommen, liebe Regina Rufner!

Am Mittwoch, 1. Juni 2016 hat Regina Rufner die Stelle unserer Pfarramtssekretärin angetreten. Sie löst Annemarie Hoffmann ab, die zum 30. Juni in den Ruhestand geht. Frau Rufner wohnt in Westhausen, ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Durch ihren ehrenamtlichen Dienst als Kommunionhelferin und Lektorin in St. Mauritius Westhausen ist sie vielen keine Unbekannte. Wir wünschen Regina Rufner einen guten Start und viel Freude an ihrer neuen Aufgabe. Gott möge sie dabei mit seinem reichen Segen begleiten.

Willkommen, liebe Regina Rufner!2016-06-07T12:52:35+02:00

Dank für Mithilfe an Fronleichnam

Dank des schönen Wetters konnten wir das Fronleich-namsfest auch in diesem Jahr wieder in so würdiger Weise feiern. Unser herzlicher Dank gilt allen, die den Gottesdienst und die Prozession vorbereitet oder dabei mitgewirkt haben: Pfarrer Höfler für die Feier der Eucharistie, den Mesnerinnen, den Ministranten, dem Blumenschmuck-Team, den Erstkommunionkindern mit ihren Müttern für den wunderschönen Blumenteppich in der Kirche, den Himmelträgern, dem Kirchenchor unter der Leitung von Frau Maria Wolf, der Kantorin, der Lektorin und den Kommunionhelfern, dem Musikverein unter der Stabführung von Michael Wanner, allen, welche die Stationen und den Prozessionsweg geschmückt haben und nicht zuletzt auch denen, die um unsere Sicherheit bemüht waren.
Unser Dank gilt auch allen, die zum guten Gelingen des Kirchplatzfestes am Nachmittag ihren Beitrag geleistet haben: Den vielen Helferinnen und Helfern an den Kuchen- Getränke- und Speisenausgaben, an den Kassen, in der Küche, beim Auf- und Abbau, dem Musikverein und der Chorgemeinschaft Concordia/ Kirchenchor für die musikalische Unterhaltung und denen, die die vielen leckeren Kuchen gebacken haben. Danken möchten wir aber auch allen Besuchern aus unserer Gemeinde, aus Lippach und den Nachbar-gemeinden und unseren evangelischen Mitchristen für das Mitfeiern.
Ihr Pfarrer Matthias Reiner mit dem Kirchengemeinderat
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Fotos: Erich Hoffmann

Dank für Mithilfe an Fronleichnam2017-01-26T00:27:59+01:00

125 Jahre Marienkapelle Immenhofen

Seit 1891 steht in der Filialgemeinde Immenhofen die Kapelle „Maria unbefleckte Empfängnis“; die zur Ehren der Gottesmutter von Lourdes geweiht ist.
Mit einem bei den Renovierungsarbeiten 1981 gefundenen Schriftstück, das anlässlich des Aufsetzens der Kuppel durch Flaschner Walter aus Wasseralfingen am 14. Mai 1891 abends 6 Uhr von Josef Ebert verfasst wurde, ist zu lesen, dass die Erbauer waren: Johann Schlipf, Josef Ebert und Josef Rieger. Ferner wird berichtet, dass Karl Schmid aus Westhausen die Zimmererarbeiten ausführte und der Altar von Schreiner Saam aus Westhausen gefertigt wurde.
Dieses Dokument gibt auch wider, dass gegenwärtig die Ernteaussichten schlecht seien; nur einen halben Ertrag gibt es bei der Wintergerste. Das Korn koste derzeit 12 Mark; Roggen 10 Mark und Hafer 7 ½ Mark.
Ebert verzeichnet auch, dass die Kirchengemeinde Westhausen an diesem Tag eine große Prozession auf den Schönenberg gemacht habe.
Das Deckengemälde „Maria Verkündigung“ stammt von den damals bekannten Kirchenmaler Schraivogel aus Rottenburg, der auch schon 1885, die damaligen Deckenbilder in der Pfarrkirche gemalt hat.
Die Marienkapelle beherbergt einen schönen neugotischen Altar, im Zentrum die Marienstatue, flankiert links vom Hl. Antonius mit dem Jesuskind und rechts dem Hl. Josef.
Seitlich schmücken die Kapelle die Statue des Hl. Johannes und die Herz-Jesu Statue.
Die farbigen Rundfenster zeigen uns den Hl. Sebastian und die Hl. Ottilia.
Die Filialgemeinde gehörte bis 1816 zu Oberalfingen, einer Kaplanei der Pfarrei Dalkingen, bevor sie nach Westhausen einverleibt wurde.
Im 90. Jahr des Bestehens machten starke Feuchtigkeitsschäden umfangreiche Renovierungsarbeiten erforderlich mit einem Kostenaufwand von 75 000 DM.
Man kann mit Recht und Stolz sagen, dass hier ein Kleinod steht, das es der Nachwelt zu erhalten gilt.

125 Jahre Marienkapelle Immenhofen2016-06-04T12:22:34+02:00

Senioren unterwegs zu Maria

Bei angenehmem Frühlingswetter ging es durch die herrliche in frischem Grün stehende Landschaft über die Schwäbische Alb. 50 Seniorinnen und Senioren von St. Mauritius waren zu ihrem Mai-Nachmittagsausflug ins „Goisatäle“ unterwegs, mit ihnen auch Pfarrer Matthias Reiner. Zwischen Fahrtenliedern wusste Erich Hoffmann Interessantes über die Fünftälerstadt Geislingen/Steige und zur landschaftlich sehr schönen Gegend zwischen Bad Überkingen und Wiesensteig, dem „Goisatäle“, zu berichten. Bei einer Einkehr zu Kaffee und Kuchen in Bad Ditzenbach ließen es sich die Teilnehmer gut gehen. Das Hauptziel war die im Oberen Filstal gelegene Kirche Ave Maria, ein seit ältester Zeit beliebter Wallfahrtsort. Dieses Marienheiligtum oberhalb von Deggingen zeigt sich in strahlendem spätbarocken Glanz. Pater Flavius erläuterte sehr anschaulich die Geschichte des Gotteshauses und die Theologie, die hinter den Bildern und Darstellungen verborgen ist. Erbaut wurde die Wallfahrtskirche in den Jahren 1716-18 und ist nach den Anfangsworten des Biblischen Grußes „Ave Maria“ genannt. Der Hochaltar beinhaltet das Gnadenbild, ein Werk eines unbekannten Künstlers aus dem 15. Jahrhundert.
Anschließend an die sehr eindrucksvolle Kirchenführung ließen die Ausflügler in einer Andacht das Marienlob erschallen. Pfarrer Reiner griff in seiner Ansprache den Namen der Kirche „Ave Maria – Gegrüßet seist du Maria“ auf und betonte die vielfältigen Lebenssituationen, die uns Grund geben, Maria als unsere Mutter und Fürsprecherin anzurufen und zu ehren.
Der Heimweg wurde durch eine zünftige Einkehr auf dem Härtsfeld unterbrochen. Wieder gut in Westhausen angekommen, waren sich alle einig, einen schönen Nachmittag in netter Gemeinschaft erlebt zu haben. Erich Hoffmann dankte allen für ihr Dabeisein und lud zu den weiteren Veranstaltungen der Seniorenbegegnung ein, so auch zur nächsten Nachmittagsfahrt im September zu Schloss Harburg, Fünfstetten und Wemding.

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Foto: Erich Hoffmann

Senioren unterwegs zu Maria2016-05-27T16:17:58+02:00

Für immer gültig:

Römer 8,28 - also genießen Sie Ihren Tag!
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