Wallfahrt der Seelsorgeeinheit Kapfenburg zum Schönenberg

Wider Erwarten freundlich und trocken zeigte sich der Himmel, als sich am Sonntag, 17. September zahlreiche Gläubige aus der Seelsorgeeinheit Kapfenburg in verschiedenen Gruppen auf den Weg zur Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg machte. Zu Fuß startete in Lippach eine größere Schar, unter ihnen jugendliche Firmbewerber, die das Kreuz voran trugen. Gemeindereferentin Anja Staudenecker und Pfarrer Dr. Pius Adiele begleiteten diese Wallfahrer. Von Westhausen aus startete eine Fußgruppe zusammen mit Pfarrer Matthias Reiner. Erstmals machten sich auch zahlreiche Radfahrer gemeinsam auf den Weg. An den einzelnen Stationen gab es Texte, Lieder und Gebete zum Leitgedanken „Geh mit uns“.

Zur Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche waren auch viele Gläubige aus den fünf Gemeinden mit Fahrzeugen gekommen. Die beiden Pfarrer und die Gemeindereferentin zogen mit 50 Ministranten feierlich in das Gotteshaus ein. Die vereinigten Kirchenchöre von St. Katharina Lippach und St. Mauritius Westhausen bereicherten den Gottesdienst musikalisch. Der Gesang der Gemeinde wurde von Elena Kucher an der Orgel begleitet. Während der Kommunion erklang das Ave Maria von J.S. Bach / C. Gounod, meisterhaft und gefühlvoll vorgetragen von den Geschwistern Elena und Matthäus Kucher, der die Saiten seiner Violine zum Klingen brachte. Die Schriftlesungen sprachen von der Gegenwart Gottes. Ausgehend vom Beispiel einer bekannten Küchenmaschine, die vielleicht irgendwann zur Reparatur eingesendet werden müsse, spannte Pfarrer Reiner den Bogen zu unserer Gottesbeziehung, die auch stetig erneuert und gestärkt werden müsse. Dazu bedürfe es der inneren Einkehr und Stille. Er stellte dann das immerwährende Gebet 24/7 vor. Dafür wurde in Westhausen im Pfarrhaus ein Raum in die Kapelle Hl. Mutter Teresa verwandelt. Ab Oktober wird dort rund um die Uhr, Tag und Nacht, sieben Tage die Woche, das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt sein. Dafür braucht es viele Beter, die sich eine Stunde pro Woche Zeit dafür nehmen. Drei Frauen aus Kempten, wo das immerwährende Gebet schon länger gepflegt wird, berichteten, wie bereichernd sie diese Zeit mit Jesus erfahren. Wer von den Gottesdienstbesuchern sich gleich für die regelmäßige Übernahme von Gebetszeiten entscheiden konnte, durfte dies auf einem Zettel bereits jetzt kundtun. Weitere Rückmeldungen aus den Gemeinden werden gerne in den Pfarrbüros in Lauchheim und Westhausen entgegengenommen.

Seinen Abschluss fand der festliche Gottesdienst mit der Eucharistischen Anbetung und dem Segen, bevor die Chöre mit dem „Sancta Maria“ in das Lob der Gottesmutter einstimmten.

Hier zu den Fotos….

2017-09-27T17:07:22+00:00

Für immer gültig:

Römer 8,28 - also genießen Sie Ihren Tag!