Goldene Posaunen beim Berggottesdienst

Beim Berggottesdienst in Lauchheim ist man dem Himmel ein Stück näher.

Der Platz vor der Wildschützhütte bietet an sich schon einen der schönsten Ausblicke über Lauchheim und zum nahegelegenen Schloss Kapfenburg. Am Sonntag stimmte auch noch das Wetter und so rückten rund 350 Gläubige bei einem ökumenischen Berggottesdienst dem Himmel ein Stück näher. Beeindruckt von der Natur wähnte sich mancher tatsächlich auf einer Hochfläche in den Alpen, nur dass der Anstieg nicht so steil und das Gipfelkreuz anstatt aus robustem Eisen, aus blumengeschmücktem Holz war.

Lange Jahre zeichneten Antonie Schaller und ihr Mann Wilhelm für den Berggottesdienst verantwortlich. Nun steht das Ganze unter Trägerschaft der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Lauchheim. Pfarrer Dr. Pius Adiele und Pfarrerin Damaris Langfeldt standen dem Gottesdienst gemeinsam vor. „Ich kenne dich nicht“, war in einem Gleichnis zu hören und davon, dass es nicht einfach sei, in den Himmel zu kommen.

Alphörner gab es an diesem Nachmittag keine, dafür sorgte der evangelische Posaunenchor für eine gelungene musikalische Begleitung.

Der ökumenische Berggottesdienst in Lauchheim war mit seinem Ambiente wieder einmal ein besonders Ereignis. Dazu wurden die Besucher vor und nach dem gemeinsamen Gebet unter Mitwirkung des Schwäbischen Albvereins mit Kaffee und Selbstgebackenen Kuchen sowie einem deftigen Vesper verwöhnt. Der Erlös soll dem Hospiz Ebnat und den Bibelentdeckertagen sowie Jugendbibeltagen beider Kirchengemeinden zukommen.

 

Bild (privat) v.re: Pfarrer Dr. Pius Adiele und Pfarrerin Damaris Langfeldt feierten den ökumenischen Berggottesdienst in Lauchheim, der von den jeweiligen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden mitgestaltet wurde.

Autor: We

2019-09-26T10:25:43+00:00

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