Ehrung für zusammen 80 Jahre Dienst am Chor

Lauchheim (ij) – Mit einem Jahresrückblick und Ehrungen langjähriger Chormitglieder hat der Lauchheimer Kirchenchor Sankt Petrus und Paulus seine Cäcilienfeier begangen. Chorleiter Wolfgang Schellig hat außerdem einen Ausblick auf das kommende Jahr gegeben, in dem neben weiteren Auftritten das 150-jährige Weihejubiläum der Kirche Sankt Peter und Paul in Lauchheim ansteht. 2020 könne möglicherweise ein „Schicksalsjahr für den Chor“ werden, sagte Schellig.

Pfarrer Pius Adiele dankte dem Chor bei der Cäcilienfeier im Landgasthof Thamasett für die Gestaltung der Gottesdienste im zurückliegenden Jahr Jahr. „The difference is clear – der Unterschied ist klar“, wandelte der Geistliche den Werbeslogan eines Limonadenherstellers ab, um auszudrücken, welche hohe Qualität der Chor einem Gottesdienst verleihe. Der Vorsitzende Ralf Lenke blickte auf das Jahr zurück. Mit einem Video, das die Entstehung des ersten mit einer Drohne aufgenommenen Gruppenfotos des Chores auf der Empore der Lauchheimer Kirche zeigte, brachte Lenke die versammelten Sängerinnen und Sänger zum Schmunzeln. Darüber hinaus stellte der Vorsitzende das neue Logo des Chors vor, das den christlichen Charakter und die Gemeinschaft der Mitglieder untereinander symbolisiert.

Chorleiter Wolfgang Schellig schlug in seiner Rückschau nachdenkliche Töne an. Auch er lobte die Mitglieder des Chores für ihr Engagement und bat sie, weiterhin möglichst vollzählig zu den Proben zu erscheinen. Für das kommende Jahr hat sich der Chor ein umfangreiches Programm vorgenommen, darunter ein gemeinsames Konzert mit dem evangelischen Kirchenchor der Gemeinde Lauchheim-Westhausen sowie eine Festmesse zum 150-jährigen Weihejubiläum der Lauchheimer Kirche. In diesem Zusammenhang sagte Schellig, 2020 könne ein „Schicksalsjahr für den Chor“ werden. Gerade in den Männerstimmen sei man nicht gerade überbesetzt, deswegen sei es notwendig, um Nachwuchs zu werben. „Dreistimmig ist nicht vierstimmig“, mahnte Schellig.

Beim Werben um Nachwuchs dürfe aber nicht mutlos werben, meinte der Chorleiter: „Das Nein hat man in der Tasche, um das Ja muss man kämpfen“, zitierte Schellig ein französisches Sprichwort. Und er forderte die Chormitglieder dazu auf, ihre Freude am Singen nach außen zu tragen. Darüber hinaus zeigte er sich überzeugt, dass Gott zuhöre – beim Gottesdienst, aber auch bei den Proben. „Wir sind ein in Klang gegossenes Gebet“, zitierte Schellig den Geigenbauer und Autor Martin Schleske. Der Chorleiter dankte zum Schluss dem Ehepaar Monika und Ralf Lenke, das gemeinsam die Vorstandsarbeit des Chors leistet.

Pfarrer Pius Adiele und der Vorsitzende Ralf lenke ehrten daraufhin drei langjährige Mitglieder des Chors. Georg Maier (Bass) wurde für 35 Jahre Singen ausgezeichnet, Petra Holz (Alt) für 25 Jahre und Daniel Drebitz (Tenor) für zehn Jahre. Eine besondere Ehrung gab es für Wolfgang Schellig, der den Chor seit zehn Jahren leitet.

2019-12-09T09:14:11+00:00

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