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Römer 8,28 - also genießen Sie Ihren Tag!

About St. Peter und Paul

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Weißer Sonntag, 8. April 2018

Die Lauchheimer Erstkommunionkinder feierten den Empfang ihrer ersten Heiligen Kommunion am 8. April in St. Petrus und Paulus. Lange vor Beginn des feierlichen Gottesdienstes füllte sich die Kirche mit den Eltern, Großeltern und Verwandten der Kinder, die Luft flirrte regelrecht vor freudiger Erwartung. In einer Prozession, beginnend am Alten Pfarrhaus, zogen sie gemeinsam mit Pfarrer Adiele, Frau Staudenecker und den Ministranten in die Kirche ein. In ihren weißen Gewändern versuchte jedes Kind auf seine Art und Weise seine Aufregung zu überspielen, die einen lächelten verlegen, andere blickten starr vor sich hin und wiederum andere suchten den Blickkontakt zu ihren Familien. Angekommen am Altar entzündeten Pfarrer Adiele und Frau Staudenecker die Kerzen der Erstkommunionkinder an der Flamme der Osterkerze, als erstes Zeichen für ihren Wahlspruch „Feuer und Flamme für Jesus“. In seiner Begrüßung brachte Pfarrer Adiele seine große Freude über das Fest zum Ausdruck und erklärte, dass ihre Aufregung ein gutes Zeichen sei, das alle gut gehen werde. Anschließend erneuerten die Erstkommunionkinder mit ihren Paten das Taufversprechen. In ihrer anschaulichen und anrührenden Predigt, vorgetragen mit voller Empathie, stellte Anja Staudenecker die Nutzung von Holz als Brennmaterial, sei es als „Spächtele“ zum Anzünden des Feuers oder als größeres Stück Holz zum Weiterbrennen, in Zusammenhang mit unserer Beziehung zu Gott her. Mit einer Wunderkerze verdeutlichte sie, dass Funkenwerfen für andere ansteckend sei, wenn diese aber ausgebrannt ist und erlischt, wo bleibt dann die Begeisterung. Am Ende ihrer Predigt wies sie auf das ewige Licht hin und betonte, dass Jesus immer für einen da ist. – Aber bin ich auch für Jesus da? Nach den Fürbitten, vorgetragen von den Erstkommunionkindern, brachten sie in einer Gabenprozession ihre vier Gruppen-kerzen, ein Kreuz, eine Bibel, Wasser, Wein, Kelch und Hostien zum Altar. Im Anschluss an den Empfang ihrer ersten Heiligen Kommunion durch Pfarrer Adiele und Frau Staudenecker, dankten sie Jesus dafür mit einem Gebet. Ihr Dank galt auch allen, die ihre Vorbereitung mitgetragen, denen die den Gottesdienst gestaltet und vorbereitet haben. Das Segenslied „Der Vater im Himmel, segne dich“, gespielt und gesungen von der Band „Carpe diem“, ihre Liedbegleitung und ihr Gesang gaben dem Gottesdienst den festlichen Glanz, beendete den Festgottesdienst.

In der nachmittäglichen Andacht galt es Gott Dank zu sagen für den festlichen Tag. In einer Aktion erklärten die Erstkommunionkinder weswegen sie Feuer und Flamme für Jesus sind. Mit einem Gebet aus dem Gotteslob dankten die Eltern Gott für ihre Kinder und baten ihn auch um seinen Segen und Schutz. Pfarrer Adiele weihte die religiösen Gegenstände, die die Erstkommunionkinder geschenkt bekommen hatten. Er gab ihnen noch einige Termine mit auf ihren Weg, ausdrücklich lud er sie zur hiesigen Fronleichnamsprozession mit den Worten: „Dort seid ihr die „VIPs“! ein. Ihm war anzumerken, dass er sich sehr freuen würde, hin und wieder das ein oder andere Kommunionkind bei dem Besuch eines Gottesdienstes zu sehen. Am Ende der Andacht erhielten die Gruppenführer/innen vom Pfarrer ein kleines Geschenk als Dankeschön, für die sechs monatige Vorbereitung, in denen sie die Kinder begleitet und geführt haben. Der Beifall der Gemeinde galt nicht nur ihnen, sondern auch Wolfgang Schelling an der Orgel.

Hier zu den Bildern…

Autor: Alois Hönle

Kreative Hände gesucht

Für unser nächstes Fronleichnamsfest suchen wir jemand, der bereit wäre den Aufbau eines Altars zu übernehmen. Familie Karl Feil hat diese Tradition über Jahrzehnte übernommen, möchte dies aber altershalber abgeben. Einen herzlichen Dank an Familie Karl Feil für die jahrelange Bereitschaft und Mühe den Altar zu schmücken. Wer Freude an der Gestaltung eines Altars hat, auch gerne am Erntedank- Altar, bekommt nähere Informationen bei Aloisya Weber unter 5842. Im Voraus herzlichen Dank.

 

Neue Möbel für den Kindergarten St. Gangolf

Die Kinder im Kindergarten Röttingen dürfen sich über neue Sitzmöbel, Spielpodeste und Spielteppiche freuen. In beiden Gruppenräumen wurden die doch in die Jahre gekommenen und sehr in Anspruch genommenen Möbel erneuert. Allen, die dies möglich gemacht haben, ein herzliches „Vergelt’s Gott“ und der Stadt Lauchheim einen herzlichen Dank für die Unterstützung.

 

Besuch aus Tansania

Unser Arbeitskreis Mission und Entwicklunglädt ein. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt St. Petrus & Paulus das katholische MNERO- Krankenhaus im Süden des ostafrikanischen Landes. Der Generalvikar der Trägerdiözese Lindi, Pfarrer Angelus Chitanda, wird im Rahmen seines Deutschlandaufenthaltes auch unsere Kirchengemeinde besuchen. Nach dem gemeinsam zelebrierten Abend-Gottesdienst am 05.05.2018 findet eine Begegnung im alten Pfarrhaus statt. Pfarrer Angelus wird allgemein über die Situation in seiner Diözese und deren Arbeit im Gesundheitsbereich berichten. Alle Interessenten und Unterstützer sind hierzu herzlichst eingeladen.

 

Kinderkirche Lauchheim

Gottes Liebe kann in jedem von uns wachsen wie ein Samenkorn, das auf fruchtbaren Boden fällt – zu diesem Thema konnten wir am 5. Fastensonntag (18. März) im Alten Pfarrhaus in Lauchheim wieder eine große Schar von Kindern zur Kinderkirche begrüßen. Passend zum Frühling durften die Kinder nach dem gemeinsamen Singen und Beten selbst ein Samenkorn einsäen, das sie nun beim Wachsen beobachten können. Die Kinderkirche in Lauchheim findet alle 4-6 Wochen parallel zum Sonntagsgottesdienst statt. Der nächste Termin ist der 6. Mai 2018.

Wir laden alle Kinder herzlich dazu ein!

 

Kreative Hände gesucht

Für unser nächstes Fronleichnamsfest suchen wir jemand, der bereit wäre den Aufbau eines Altars zu übernehmen. Familie Karl Feil hat diese Tradition über Jahrzehnte übernommen, möchte dies aber altershalber abgeben. Einen herzlichen Dank an Familie Karl Feil für die jahrelange Bereitschaft und Mühe den Altar zu schmücken. Wer Freude an der Gestaltung eines Altars hat, auch gerne am Erntedank- Altar, bekommt nähere Informationen bei Aloisya Weber unter 5842. Im Voraus herzlichen Dank.

 

Stelle als nebenberuflichen Kirchenpfleger/in

Wir suchen für unsere Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus in Lauchheim ab sofort eine/n
nebenberuflichen Kirchenpfleger/in
Das Aufgabengebiet umfasst die Abwicklung der laufenden Kassengeschäfte, die Personalverwaltung, die Vorbereitung und Überwachung von Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen an kirchlichen Gebäuden, die Beratung der kirchlichen Gremien in allen finanz- und verwaltungstechnischen Angelegenheiten und die Zusammenarbeit mit dem Katholischen Verwaltungszentrum Ellwangen.
Wir erwarten von Ihnen Flexibilität, Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft. Sie sind belastbar, zuverlässig und verfügen über Organisations- und Verwaltungsgeschick. Eine Ausbildung oder Berufserfahrung in kaufmännischen oder Verwaltungsberufen sind von Vorteil. Sie zeigen Interesse für die Aufgaben der Katholischen Kirche und bejahen die Eigenart des kirchlichen Dienstes. Die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche ist zwingende Voraussetzung.

Der/die Kirchenpfleger/in ist kraft Amtes Mitglied des Kirchengemeinderates mit beratender Stimme. Unterstützung erhält der/ die Kirchenpfl eger/in durch das Katholische Verwaltungszentrum Ellwangen. Die Anstellung und Vergütung erfolgt nach der Kirchengemeinde- und Kirchenpflegerbesoldungsordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte baldmöglichst an das Kath. Pfarramt St. Petrus und Paulus Lauchheim, Herrn Pfarrer Dr. Pius Adiele, Pfarrer-Bestlin-Str. 6, 73466 Lauchheim. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Tamara Jung Tel. 8160861.

Stelle als nebenberuflichen Kirchenpfleger/in

Wir suchen für unsere Kirchengemeinde St. Gangolf in Röttingen zum 1. Januar 2019 eine/n
nebenberuflichen Kirchenpfleger/in
Das Aufgabengebiet umfasst die Abwicklung der laufenden Kassengeschäfte, die Personalverwaltung, die Vorbereitung und Überwachung von Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen an kirchlichen Gebäuden, die Beratung der kirchlichen Gremien in allen finanz- und verwaltungstechnischen Angelegenheiten und die Zusammenarbeit mit dem Katholischen Verwaltungszentrum Ellwangen.
Wir erwarten von Ihnen Flexibilität, Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft. Sie sind belastbar, zuverlässig und verfügen über Organisations- und Verwaltungsgeschick. Eine Ausbildung oder Berufserfahrung in kaufmännischen oder Verwaltungsberufen sind von Vorteil. Sie zeigen Interesse für die Aufgaben der Katholischen Kirche und bejahen die Eigenart des kirchlichen Dienstes. Die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche ist zwingende Voraussetzung.

Der/die Kirchenpfleger/in ist kraft Amtes Mitglied des Kirchengemeinderates mit beratender Stimme. Unterstützung erhält der/ die Kirchenpfl eger/in durch das Katholische Verwaltungszentrum Ellwangen. Die Anstellung und Vergütung erfolgt nach der Kirchengemeinde- und Kirchenpflegerbesoldungsordnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.06.2018 an das Kath. Pfarramt St. Petrus und Paulus Lauchheim, Herrn Pfarrer Dr. Pius Adiele, Pfarrer-Bestlin-Str. 6, 73466 Lauchheim. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne die 2. Vorsitzende Aloisya Weber Tel. 5842.

 

Die Kartage und Ostern in St. Petrus und Paulus

Im Gottesdienst am Gründonnerstagabend wurde in besonderer Weise an das letzte Abendmahl bzw. an die Einsetzung der Eucharistie gedacht. Während die Gemeinde und der Kirchenchor feierlich das Gloria sangen, läuteten alle Glocken und die Ministranten klingelten mit ihren Schellen. Orgel und Glocken verstummten dann bis zum Gloria in der Osternacht – aus Trauer über den Tod Jesu. Pfarrer Höfler erinnerte an den alten Volksglauben, dass die Glocken nach Rom fliegen und erst in der Osternacht wieder zurückkehren würden. Die konsekrierten Hostien wurden zum Seitenaltar gebracht. Nach dem Gottesdienst entfernte der Pfarrer mit Hilfe der Ministranten als Zeichen der Trauer alle Decken, Kerzen und jeglichen Schmuck vom Altar. In der anschließenden Andacht gedachten die Gläubigen des Geschehens auf dem Ölberg. Zum Abschluss des Abends beteten die Ministranten vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.

Am Karfreitag gedachte unsere Gemeinde des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz. Die Kreuzwegandacht entlang des Stationenwegs am Vormittag gestaltete Pfarrer Reiner mit den Betrachtungen und Gebeten des heiligen Pfarrers von Ars. Der Kreuzweg endete in der Kalvarienbergkapelle mit der Andacht „Kreuz und Leiden“.

Den Hauptgottesdienst um 15:00 Uhr, zur überlieferten Todesstunde Jesu, zelebrierte Pfarrer Adiele. In der Wort-Gottes-Feier wurde die Leidensgeschichte Jesu aus dem Johannesevangelium in verteilten Rollen vorgelesen. Die anschließenden großen Fürbitten leitete Pfarrer Adiele jeweils mit dem entsprechenden Anliegen und dem Ruf „Beuget die Knie. – Erhebet Euch.“ ein. Der Lektor las dann die dazugehörige Fürbitte vor. Während der Kreuzverehrung trug Pfarrer Adiele das verhüllte Kreuz vom hinteren Teil der Kirche zum Altar, enthüllte es in drei Schritten und sang dazu jeweils den Gebetsruf „Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen.“ Darauf antwortete die Gemeinde mit „Kommt, lasset uns anbeten!“ Das Kreuz legte er auf den Altarstufen ab. Die Gottesdienstbesucher verehrten mit einem Teelicht das Kreuz und demonstrierten so ihre Solidarität mit ihm. Die Kommunionfeier bildete den Abschluss der Karfreitagsliturgie.

Nach dem Entfachen und der Weihe des Osterfeuers vor der Kirche zog Pfarrer Adiele mit der am Feuer entzündeten Osterkerze, den Ministranten und den Erstkommunionfamilien in die dunkle Kirche ein. Auf dem Weg zum Altar stimmte er dreimal den Ruf „Lumen Christi“ an. Die Gemeinde antwortete jeweils mit „Deo gratias“. Die Ministranten entzündeten dabei die Kerzen der Gläubigen als Zeichen des Auferstandenen. Das folgende Osterlob (Exsultet) wurde von Dr. Dittmer feierlich gesungen. Nach den Lesungen und dem Evangelium war der große Augenblick für die Erstkommunionkinder gekommen. Ihnen war ihre Aufregung, um das nun Kommende durchaus anzumerken. Für sie bedeutete die Teilnahme an der Feier dieser Osternacht einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Empfang des Herrn an ihrem Weißen Sonntag. Sie empfingen nicht nur ihre Kommuniongewänder, sie gestalteten den Ablauf auch mit ihren Fragen und den Antworten ihrer Väter an verschiedenen Stellen mit. Die mit einer goldenen Schleife verpackten Gewänder bekamen sie von Pfarrer Adiele und ihren Gruppenleiterinnen, die sie auf ihr großes Fest vorbereiten, feierlich überreicht. Am Ende des Gottesdienstes weihte Pfarrer Adiele die mitgebrachten Speisen. Er bedankte sich für den zahlreichen Besuch der Osternacht, bei der von Wolfgang Schellig geleiteten Frauenschola, die der Osternacht den gesanglichen Glanz verlieh, bei den Erstkommunionkindern und ihren Familien aus Lauchheim und Röttingen und bei all denen, die diese Feier vorbereitet und mitgestaltet hatten. Abschließend lud er zur Agape, die vom Kirchengemeinderat vorbereitet wurde, in das Alte Pfarrhaus ein. Die Einladung wurde von vielen Gemeindemitgliedern dankbar angenommen.

Für das feierliche Hochamt am Ostersonntag hatte der Kirchenchor unter der Leitung von Wolfgang Schellig eine lateinische Messe, die Missa Brevis in C von Robert Jones, einstudiert. Der Chorgesang verlieh dieser Eucharistiefeier einen würdevollen und festlichen Glanz. In seiner, von ihm selbst angekündigten, kurzen Predigt ging Pfarrer Adiele auf die Freude, die viermal in der Osternacht zum Ausdruck gebracht wurde, ein und auch auf das leere Grab, als Zeichen der Hoffnung, auf ein Leben nach dem Tod. Am Ende dieses Gottesdienstes wurden auch wieder die mitgebrachten Speisen geweiht.

Ostermontag

Pfarrer Reiner wünschte zu Beginn des Gottesdienstes allen Gemeindemitgliedern ein gesegnetes und frohes Osterfest. Im Evangelium dieses Feiertags zeigte sich Jesus nach seiner Auferstehung zum ersten Mal. Zwei seiner Jünger liefen nach Emmaus und sprachen über alles, was geschehen war. Sie begegneten einem Unbekannten, der sich in ihr Gespräch einmischt. Beim gemeinsamen Mahl, die beiden hatten den Fremden dazu eingeladen, fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen: Es war der auferstandene Jesus, der mit ihnen ging.

Palmsonntag in St. Petrus und Paulus

Der Palmsonntag ist der Gedenktag des Einzugs Jesu auf einem Esel in Jerusalem. Die Pfarrgemeinde St. Petrus und Paulus versammelte sich auf dem Platz vor dem im Sonnenlicht erstrahlten Alten Pfarrhaus. Dort bestand auch die Möglichkeit vom Frauenbund Palmkreuzchen zu erwerben. In seiner Begrüßung ging Pfarrer Adiele auf die Bedeutung der kommenden Heiligen Woche ein, die für den schmerzhaften Tod und die glorreiche Auferstehung Jesu steht. Er erinnerte daran, dass damals die Menschen vor Jesus auf seinem Weg in die Stadt ihre Mäntel ausbreiteten und Palmzweige streuten, um ihm für seine Güte und Menschenfreundlichkeit zu danken. Pfarrer Adiele segnete alle mitgebrachten Palmbüschel und -kreuzchen einzeln reihum. Nach dem Evangelium lud er die Gemeinde zur Prozession in die Kirche ein. Die Erstkommunionkinder brachten ihre prächtigen Palmbuschen mit in den Altarraum und erklärten in einem Anspiel die Bedeutung der einzelnen Bestandteile.
Der Holzstab, erinnert uns an ein Zepter als Zeichen für die Königswürde Jesu, oder an die Lanze, mit der die Soldaten Jesus in die Seite gestochen haben. Die Zweige selbst sind Erinnerungen an die Palmwedel, mit denen Jesus in Jerusalem begrüßt wurde. Außerdem sind sie Zeichen für das „ewige Leben“, denn sie sind immer grün. Die Holzperlen könnten Tränen sein, denn damals wie heute waren viele Menschen traurig über das Leid, das Jesus erduldet hat. Die Eier gehören zu Ostern, weil sie ein Symbol des Lebens sind, das aus ihnen hervorkommt. Und deshalb drücken sie gut die Freude und die Hoffnung der Auferstehung aus. Die Bänder aus Krepp-Papier haben eine Bedeutung durch ihre Farben: Lila und Schwarz drücken zum Beispiel Trauer aus, Gelb und Orange die Freude über die Auferstehung Jesu.
Pfarrer Adiele bedankte sich in der Predigt bei den Erstkommunionkindern und ihren Familien für das Binden der wunderbaren Palmen. Die anschließenden Fürbitten trugen ebenfalls die Erstkommunionkinder vor.
Der Frauenbund hatte im Anschluss zu einer Fastensuppe ins Alte Pfarrhaus eingeladen. Es wurden leckere Maultaschen-, Flädle- und Zucchinisuppen kredenzt. Dank vieler fleißiger Hände und eines ausgeklügelten Einsatzplans konnte jeder Gast zügig mit Suppe und Getränk versorgt werden. Zahlreiche Kuchenspenden warteten auf die Mitnahme für den Kaffeetisch zuhause. Am Ende der Veranstaltung waren alle ausgesprochen zufrieden. Der Erlös aus dem Verkauf der Palmkreuzchen, Kuchen und Suppen betrug ca. 1.000,- €, die Hilfsprojekten in Indien und Tansania zufließen.

Autor: Alois Hönle

Bilder: Martin Bawidamann/Doris Weber